Server-side GTM: Die Wunderwaffe gegen Tracking-Preventions, Privacy-Plugins und Co.?

    Server-side GTM. Christian Ebernickel, SMX Virtual 2020

    »Nein, server-side GTM ist keine Wunderwaffe, aber eine effektive Lösung für aussagekräftigere Daten, höhere Datenqualität und mehr Datenschutz.«

    Google Tag Manager unterstützt endlich auch serverseitiges Tagging! Ist damit der Traum aller Datenjunkies und Tracking-Aficionados wahr geworden? Könnten wir unter dem Radar der browserseitigen Tracking-Preventions (ITP, ETP & Co.) hindurchtauchen und Nutzer besser wiedererkennen? Vielleicht sogar Privacy-Plugins aushebeln und unbemerkt vom Nutzer alles Mögliche tracken?

    Tja, das könnte man sogar machen. Aber sollte man das? Nein, sicher nicht. Aber dennoch liefert das serverseitige Tagging des Google Tag Managers eine Reihe von Antworten auf drängende Trackingprobleme und Herausforderungen hinsichtlich eines erhöhten Datenschutzes.

    In dieser Session habe ich gezeigt,

    • welche Trackingprobleme sich mit server-side GTM adressieren lassen.
    • wie man in 6 Schritten ein Basis-Setup mit server-side GTM aufbaut.
    • warum die erhöhte Datenkontrolle auf dem Tagging-Server auch zu einem Plus an Datenschutz führt.

    Doch server-side GTM ist noch viel mehr! Ich bin davon überzeugt, dass wir am Anfang einer Revolution im Tracking stehen: Hin zu mehr Datenschutz, Datenkontrolle und gleichzeitig höherer Datenqualität.

    Die Session fand am 17.03.2021 auf der SMX Virtual statt.

    Video der Session

    Präsentation zum Download

    Unter dem nachfolgenden Link könnt ihr euch die Folien zur Session auf der SMX Virtual herunterladen:

    Server-side GTM. Christian Ebernickel, SMX Virtual 2020

    Server-side GTM. Christian Ebernickel, SMX Virtual 2020

    4 Kommentare
    • Jens
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      Hallo Christian,

      das klingt alles sehr interessant. In deinem Beispiel hast du ja 2 Google Analytics Codes eingebunden. D.h. du trackst in dem Fall konventionell einmal clientseitig und einmal serverseitig auf verschiedenen GA Properties?

      Danke und Grüße
      Jens

      • Christian Ebernickel
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        Hi Jens,

        ja genau. Das parallele Tracking habe ich gebaut, damit ich zeigen kann, wie beim serverseitigen Tagging die Requests nicht blockiert werden, bzw. die Cookielaufzeit verlängert wird. In einer Produktivumgebung würde ich nach einer Phase des parallelen Trackings auf das serverseitige Tagging umstellen und das clientseitige Tagging deaktivieren.

        Viele Grüße
        Christian

      • Christian Ebernickel
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        Hi Steven,
        auch das serverseitige Tagging benötigt einen clientseitigen GTM Container, aus dem der Datenstrom in Richtung des Tagging Servers aufgebaut wird. Clientseitig verbaut man vorzugsweise einige GA4 Tags, die Cookies setzen. Das sollte man nach meinem Verständnis nur machen, wenn man die Zustimmung des Nutzers erhalten hat. Ein volles serverseitiges Tracking, bei dem die Daten vom Webserver an den Tagging Server fließen, wäre evtl. eine andere Sache. Da käme es aber auf die Details der Lösung an und sollte unbedingt datenschutzrechtlich geprüft werden, bevor man so etwas aktiviert.

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